<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kritik Kategorie | found-footage.com</title>
	<atom:link href="https://found-footage.com/de/category/kritik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Jul 2026 15:45:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>

<image>
	<url>https://found-footage.com/wp-content/uploads/2017/11/cropped-Found-Footage-Favicon-1-32x32.jpg</url>
	<title>Kritik Kategorie | found-footage.com</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Dashcam (2021): Rob Savages Nachfolger zu Host — und warum er nicht ganz überzeugt</title>
		<link>https://found-footage.com/de/dashcam-2021-2/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/dashcam-2021-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 15:37:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=289143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach Host — einem der besten Horrorfilme der letzten Jahre — war die Erwartungshaltung an Rob Savages nächstes Projekt entsprechend hoch. Und Dashcam enttäuscht diese Erwartungen. Nicht vollständig, aber spürbar. Das ist kein schlechter Film. Er hat eine klare Vision, eine bewusste Provokation im Zentrum und genug echte Schockmomente für seine 77 Minuten. Aber wo [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/dashcam-2021-2/">Dashcam (2021): Rob Savages Nachfolger zu Host — und warum er nicht ganz überzeugt</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><br>Nach <em>Host</em> — einem der besten Horrorfilme der letzten Jahre — war die Erwartungshaltung an Rob Savages nächstes Projekt entsprechend hoch. Und <em>Dashcam</em> enttäuscht diese Erwartungen. Nicht vollständig, aber spürbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein schlechter Film. Er hat eine klare Vision, eine bewusste Provokation im Zentrum und genug echte Schockmomente für seine 77 Minuten. Aber wo <em>Host</em> präzise und effektiv war, ist <em>Dashcam</em> chaotisch und polarisierend — und das liegt vor allem an einer Hauptfigur, die einem von der ersten Minute an auf die Nerven geht. Ob das Absicht ist oder nicht, hilft leider wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie führte Savage, produziert wurde der Film von Blumhouse. <em>Dashcam</em> feierte seine Premiere beim Toronto International Film Festival im September 2021 und kam im Juni 2022 in die Kinos. Auf IMDB steht er bei 4,5 — was einem fast alles sagt, was man über seine Polarisierung wissen muss.</p>



<div class="wp-block-group ff-reviewcard"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="ff-reviewcard-title wp-block-paragraph">Dashcam (2021)</p>



<p class="ff-reviewcard-meta wp-block-paragraph">1h17 – IMDB: 4.5/10 – Genre: Übernatürlicher Horror – Stil: Found Footage / Screenlife</p>



<p class="ff-reviewcard-story wp-block-paragraph"><strong>Die Story</strong>: Eine großmäulige amerikanische Livestreamerin besucht London, klaut das Auto ihres Freundes und erklärt sich bereit, eine mysteriöse ältere Frau zu einem unbekannten Ort zu fahren. Eine katastrophale Idee.</p>



<p class="ff-reviewcard-verdict wp-block-paragraph"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3ac.png" alt="🎬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Unsere Meinung: Die Schockmomente funktionieren. Der Film nicht — nicht ganz. Rob Savages Nachfolger zu <em>Host</em> zeigt echtes Können, aber eine absichtlich unsympathische Protagonistin, bei der man schlicht nicht mitfiebert.</p>



<p class="ff-reviewcard-details wp-block-paragraph">Regie: Rob Savage · Besetzung: Annie Hardy, Amar Chadha-Patel, Angela Enahoro</p>



<p class="ff-reviewcard-watchit wp-block-paragraph">Jetzt ansehen</p>



<div data-jw-widget="" data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK" data-object-type="movie" data-id="tt15174116" data-id-type="imdb" "="">
</div>
<a href="https://www.justwatch.com" target="_blank" rel="noopener" style="font-size:11px; font-family:sans-serif; color:#9f9f9f; text-decoration:none;">
  Powered by JustWatch
</a>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Story: Worum geht es in Dashcam?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Annie Hardy ist eine großmäulige, coronaskeptische Livestreamerin aus Los Angeles. In ihrem Auto improvisiert sie Rap-Songs, deren Texte sie live aus den Kommentaren ihrer Zuschauer zusammenwürfelt. Als ihr die COVID-Regeln zu viel werden, fliegt sie kurzerhand nach London, um ihren alten Bandkollegen Stretch (Amar Chadha-Patel) zu überraschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es dauert nicht lange, bis die Sache eskaliert. Annie klaut das Auto ihres Freundes, landet in einem seltsam verlassenen Restaurant und lässt sich — gegen Geld — überreden, eine alte Frau namens Angela zu einem unbekannten Ziel zu fahren. Angela wirkt krank. Sie ist, wie sich herausstellt, etwas erheblich Beunruhigenderes als das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was folgt, ist eine albtraumhafte Fahrt durch die englische Landschaft, gefilmt ausschließlich durch Annies iPhone und die Dashcam des Autos, live für ihr Publikum gestreamt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Dashcam Trailer</h2>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/c29nncJi-bg?si=hR5ay-gR3QSGkgcJ" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik: Dashcam (Spoilerfrei)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mit dem an, was <em>Dashcam</em> gut macht — denn da gibt es einiges. Der Film wurde größtenteils improvisiert, und diese Energie spürt man. Die Horrorsequenzen sind wirklich effektiv — schnell, roh und stellenweise richtig unheimlich. Rob Savage versteht sein Handwerk, und es gibt Momente, die sitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Format wird clever genutzt. Der Live-Chat neben Annies Stream funktioniert wie ein Echtzeit-Kommentar zum Geschehen — Zuschauer reagieren mit einer Mischung aus Ungläubigkeit, Aufregung und der typischen Online-Kälte, die man aus sozialen Netzwerken nur zu gut kennt. Das ist eine der stärksten Ideen des Films.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist Annie selbst.</p>



<div class="wp-block-group ff-didyouknow"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h3 class="wp-block-heading">Schon gewusst?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Annie Hardy spielt eine semi-fiktionalisierte Version ihrer selbst</strong> — sie ist eine echte Musikerin, Frontfrau der Band Giant Drag, und tatsächlich eine maskenverweigernde, rechtsgerichtete Online-Persönlichkeit. Die Filmfigur ist nicht weit von der realen Person entfernt. Was das Ganze erheblich unbehaglicher macht.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, einen Horrorfilm um eine absichtlich unsympathische Figur herum zu bauen, ist mutig — und ich verstehe sie. Annie Hardy bringt eine Echtheit in die Rolle, die eine konventionelle Schauspielerin nie hätte liefern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem funktioniert es für mich nicht. Eine Wahl zu verstehen und von ihr mitgerissen zu werden sind zwei verschiedene Dinge. Das Problem ist nicht, dass Annie unangenehm ist — Horror ist voll von Figuren, denen man nicht die Daumen drückt. Das Problem ist, dass der Film einem schlicht keinen Grund gibt, ihr gegenüber irgendwas zu empfinden. Wenn ihr Schreckliches passiert, ist die Reaktion keine Angst — es ist Gleichgültigkeit. Der Film bleibt Spektakel, wird nie Erlebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das ist <em>Dashcams</em> zentrale Schwäche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schade. Ich hatte mich so auf <em>Dashcam</em> gefreut. Das Konzept ist stark, der Regisseur hat sich mit <em>Host</em> bewiesen, und der Nachfolger hatte jeden Grund zu funktionieren. Aber er hat mich einfach nicht gepackt. Die Schockmomente funktionieren — Rob Savage weiß technisch genau, was er tut. Der Film kommt trotzdem nie ganz an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer durch <em>Host</em> zum Rob-Savage-Fan wurde, dessen Glaube wird hier auf die Probe gestellt — ob er bricht, hängt davon ab, wie viel Geduld man mitbringt, 77 Minuten mit jemandem zu verbringen, dem man auf der Straße ausweichen würde.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann man Dashcam sehen?</h2>



<div data-jw-widget="" data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK" data-object-type="movie" data-id="tt15174116" data-id-type="imdb" "="">
</div>
<a href="https://www.justwatch.com" target="_blank" rel="noopener" style="font-size:11px; font-family:sans-serif; color:#9f9f9f; text-decoration:none;">
  Powered by JustWatch
</a>



<h2 class="wp-block-heading">Ähnliche Filme wie Dashcam</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dashcam</em> bewegt sich an der Schnittstelle von Screenlife-Horror, Social-Media-Satire und Found-Footage-Chaos. Je nachdem, welcher Aspekt euch am meisten gepackt hat, geht es hier weiter. Und wer vom Format selbst fasziniert ist, findet in unserem Guide zu den <a href="https://found-footage.com/de/besten-desktop-filme/" type="post" id="288479">Die 11 besten Desktop-Filme (Filme, die auf einem Bildschirm spielen)</a> noch viel mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Host (2020)</strong> — Der Film, mit dem Rob Savage den Vertrauensvorschuss verdient hat, den er in <em>Dashcam</em> ausgibt. Sechs Freunde, eine Zoom-Séance, 56 Minuten, kein Ausweg. Wo <em>Dashcam</em> chaotisch und provokativ ist, ist <em>Host</em> schlank und präzise — und erheblich beängstigender. Der Goldstandard des Pandemie-Horrors. <a href="https://found-footage.com/de/kritik-host-2020/" type="post" id="288507">Zur Kritik</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unfriended (2014)</strong> — Ein Skype-Anruf, heimgesucht von einer toten Mitschülerin. Der Gründungstext des Screenlife-Horrors und noch immer einer der effektivsten. Böser als <em>Dashcam</em>, wütender, und um eine Gruppendynamik herum aufgebaut, die das Format mit echter Intelligenz nutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spree (2020)</strong> — Ein Fahrdienstleister streamt seine zunehmend gewalttätige Nacht für ein Publikum, das nicht aufhört zu wachsen. Das engste Pendant zu <em>Dashcam</em> in Sachen Social-Media-Satire und absichtlich abstoßendem Protagonisten. Joe Keery ist außergewöhnlich. Kein Found Footage im strengen Sinne, aber dieselbe DNA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Creep (2014)</strong> — Ein Kameramann antwortet auf eine Online-Anzeige für einen Eintagesjob und merkt langsam, dass sein Auftraggeber nicht das ist, was er zu sein scheint. Found Footage, das fast ausschließlich auf Performance und Unbehagen aufbaut. Mark Duplass liefert eine der großen Horrordarstellungen des Jahrzehnts. Kein Livestream, keine sozialen Medien — nur zwei Menschen, eine Kamera und die langsame Gewissheit, dass etwas sehr falsch läuft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/dashcam-2021-2/">Dashcam (2021): Rob Savages Nachfolger zu Host — und warum er nicht ganz überzeugt</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/dashcam-2021-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>End of Watch (2012): Wenn Freundschaft das einzige Schutzschild ist</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-end-of-watch-2012/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-end-of-watch-2012/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 19:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=288538</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei Männer. Eine Streife. Und eine Stadt, die sie auffressen will. „End of Watch&#8220; von Regisseur David Ayer ist kein Film, der mit einer ausgeklügelten Plotstruktur glänzt. Es gibt keinen klassischen Dreiakter, keine große Enthüllung, keine kunstvolle Wendung im letzten Moment. Was ihr stattdessen bekommt, ist etwas Selteneres: das ungeschönte Gefühl, dabei zu sein. Mittendrin, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-end-of-watch-2012/">End of Watch (2012): Wenn Freundschaft das einzige Schutzschild ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Zwei Männer. Eine Streife. Und eine Stadt, die sie auffressen will.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„End of Watch&#8220; von Regisseur David Ayer ist kein Film, der mit einer ausgeklügelten Plotstruktur glänzt. Es gibt keinen klassischen Dreiakter, keine große Enthüllung, keine kunstvolle Wendung im letzten Moment. Was ihr stattdessen bekommt, ist etwas Selteneres: das ungeschönte Gefühl, dabei zu sein. Mittendrin, auf dem Beifahrersitz, im Kugelhagel, beim Frühstück, beim Lachen.</p>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt1855199"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in End of Watch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) und Mike Zavala (Michael Peña) sind Partner beim LAPD und patrouillieren durch South Central Los Angeles – eines der gefährlichsten Reviere der Stadt. Taylor filmt ihren Alltag für ein Uni-Projekt. Was als dokumentarische Fingerübung beginnt, wird zum Zeugnis einer Freundschaft, die größer ist als der Job – und einer Bedrohung, die größer ist als beide.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn als die beiden Streifenbeamten einem mexikanischen Drogenkartell in die Quere kommen, geraten sie ins Visier von Kräften, gegen die eine Dienstwaffe wenig ausrichtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu End of Watch</h2>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/9mQYxib26FM?si=k-_IaDifEvq0zMY9" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik zu End of Watch (Spoiler-free)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer „End of Watch&#8220; mit der Erwartung eines klassischen Cop-Thrillers anschaut, wird zunächst irritiert sein. Der Film verweigert das vertraute Gerüst. Keine drei Akte, keine eskalierenden Wendepunkte, kein klassischer Antagonist, der im dritten Akt besiegt wird. „End of Watch&#8220; ist eher Tagebuch als Drehbuch – eine Ansammlung von Momenten, die sich zu einem Leben zusammenfügen, bevor sie es zerreißen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist zugleich die größte Stärke und die einzige echte Schwäche des Films. Wer Geduld mitbringt, wird belohnt. Wer ein straffes Erzähltempo erwartet, könnte stellenweise die Uhr checken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch bewegt sich der Film in einer Grauzone, die er nicht immer klar auflöst: „End of Watch&#8220; ist kein reiner Found-Footage-Film. Die Kameraarbeit wechselt zwischen Taylors Handkamera, Chest-Cams und klassischer Kinematographie, ohne dass diese Übergänge immer konsequent begründet werden. Das kann als stilistischer Freiheit durchgehen – oder als Inkonsequenz. Wer mit dem Genre vertraut ist, wird es bemerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was den Film aber über diese Schwächen hinausträgt, sind Jake Gyllenhaal und Michael Peña. Die Chemie zwischen den beiden ist so überzeugend, so mühelos und so warmherzig, dass man schnell vergisst, einen Film zu schauen. Man hört zu. Man lacht mit. Man sitzt auf dem Beifahrersitz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das macht das Finale so unvergesslich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn „End of Watch&#8220; lässt euch diese beiden Menschen so nah an sich heran, dass das, was am Ende kommt, tiefer trifft als erwartet &#8211; oder unerwartet und anders als man denkt. Kein Manipulationstrick. Nur Konsequenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer glaubt, Cop-Filme seien auserzählt, sollte „End of Watch&#8220; eine Chance geben – und sich auf mehr gefasst machen, als er erwartet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">David Ayer erzählt keine Geschichte über Helden. Er erzählt eine über zwei Menschen, die einander den Rücken freihalten, in einer Welt, die das nicht honoriert. Das Tagebuchformat verlangt Geduld. Aber wer sie aufbringt, bekommt dafür etwas, das sich kein Drehbuch ausdenken kann: das Gefühl, diese Freundschaft selbst erlebt zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">End of Watch online ansehen:</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt1855199"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Ähnliche Filme wie End of Watch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Echte Nachfolger im Found-Footage-Cop-Genre gibt es kaum – „End of Watch&#8220; ist in dieser Hinsicht fast ein Einzelstück. Wer aber das gleiche Gefühl von Authentizität und Partnerschaft sucht, wird hier fündig:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://found-footage.com/de/chronicle-wozu-bist-du-faehig/">Chronicle (2012)</a></strong> – Kein Cop-Film, aber Found Footage vom Feinsten. Drei Jugendliche entwickeln Superkräfte und filmen alles. Die gleiche rohe Energie, das gleiche Gefühl von „dabei sein&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Training Day (2001)</strong> – Kein Found Footage, aber der ultimative LA-Cop-Film. Denzel Washington auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Wer End of Watch liebt, kommt hier nicht drum herum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cop Land (1997)</strong> – Ruhiger, aber emotional genauso wuchtig. Sylvester Stallone in seiner besten schauspielerischen Leistung als Kleinstadtsheriff gegen korrupte Cops.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Southland (TV, 2009–2013)</strong> – Keine Film, aber die ehrlichste Antwort auf die Frage „Was schaue ich danach?&#8220;. Die Serie fühlt sich an wie eine 50-stündige Version von End of Watch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Triple 9 (2016)</strong> – Brutaler, cynischer, aber mit dem gleichen Blick auf South LA und die Grauzone zwischen Gesetz und Verbrechen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-end-of-watch-2012/">End of Watch (2012): Wenn Freundschaft das einzige Schutzschild ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-end-of-watch-2012/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kritik „Hollow“ (2011) &#8211; 84 Minuten Langeweile</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-hollow-2011/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-hollow-2011/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 08:56:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=288520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hollow (2011), der unter der Regie von Michael Axelgaard entstand, ist ein britischer Found-Footage-Horrorfilm, der in der ländlichen Umgebung von Suffolk spielt. Obwohl das Genre eine Vielzahl faszinierender Werke hervorgebracht hat, verpasst Hollow leider die Gelegenheit, sich auf irgendeiner Weise zu behaupten. Statt Spannung und Schrecken bietet der Film eher eine ermüdende Ansammlung von Klischees [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-hollow-2011/">Kritik „Hollow“ (2011) &#8211; 84 Minuten Langeweile</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hollow</strong> (2011), der unter der Regie von Michael Axelgaard entstand, ist ein britischer Found-Footage-Horrorfilm, der in der ländlichen Umgebung von Suffolk spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das Genre eine Vielzahl faszinierender Werke hervorgebracht hat, verpasst Hollow leider die Gelegenheit, sich auf irgendeiner Weise zu behaupten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statt Spannung und Schrecken bietet der Film eher eine ermüdende Ansammlung von Klischees und schlecht inszenierten Schockmomenten</strong>… Wenn man diese überhaupt so bezeichnen kann!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann man Hollow streamen?</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt1869470"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in Hollow: die Story</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Handlung stehen zwei Paare: Emma (Emily Plumtree) und ihr Verlobter Scott (Matt Stokoe) sowie James (Sam Stockman) und seine Freundin Lynne (Jessica Ellerby). Die vier machen sich auf den Weg in das alte Haus von Emmas verstorbenem Großvater, einem ehemaligen Pfarrer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe des Hauses befindet sich ein uralter Baum, der angeblich verflucht ist und zahlreiche Paare in den Selbstmord getrieben haben soll.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="405" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-3.jpg" alt="Hollow (2011)" class="wp-image-288523" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-3.jpg 720w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-3-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">© parkland Pictures</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Was als entspannter Kurzurlaub geplant war, entwickelt sich bald zu einem Albtraum, als alte Eifersüchteleien, dunkle Geheimnisse und der Einfluss der unheilvollen Umgebung die Gruppe in den Wahnsinn treiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu Hollow</h2>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/E2BDXdzI5YE?si=5PqsTD5bpbkSFYVv" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik (ohne Spoiler)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Versuch, mit <em>Hollow</em> an die Erfolge früherer Found-Footage-Filme wie <em>The Blair Witch Project</em> anzuknüpfen, scheitert auf ganzer Linie. Schon zu Beginn wird klar, dass der Film in klischeehafte Erzählmuster verfällt: Die Charaktere sind recht eindimensional und handeln oft auf unlogische Weise, was es schwer macht, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch fühlt sich das Set-Up künstlich an</strong>: Ein verlobtes Paar, der Ex-Boyfriend der zukünftigen Braut und seine neue Freundin… Nie im Leben würde so eine Gruppe im echten Leben zusammen einen Ausflug machen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zugegeben, die Schauspieler sind richtig gut und machen das Beste draus.</strong> Die Schauspielerische Leistung ist wohl das Einzige, was ich bei <em>Hollow</em> loben kann!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="405" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-1-1.jpg" alt="Hollow (2011)" class="wp-image-288526" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-1-1.jpg 720w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-1-1-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">© parkland Pictures</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass der Film unter der Last seiner eigenen Inszenierung zusammenbricht. Das Found-Footage-Format, das hier als stilistischer Gimmick genutzt wird, wirkt aufgesetzt und unnötig. Es gibt keinen wirklichen Grund, dass alles gefilmt wird. Klar, ein paar Freunde machen einen Ausflug, da filmt man schon mal was…. Aber warum alles? Dafür wird nie eine Erklärung geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa ab Mitte des Films gibt es dafür jedoch einen Vorwand. Die Darsteller stecken in der Dunkelheit fest und „müssen“ filmen, damit die Nachtleuchte der Kamera aktiviert bleibt. Eine Idee, die eigentlich nicht schlecht ist, aber wer macht schon einen Ausflug in ein Haus ohne Strom oder zieht mitten durch die Nacht ohne Taschenlampen… Die gibt es in Suffolk auch!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-4.jpg" alt="Hollow (2011)" class="wp-image-288524" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-4.jpg 640w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-4-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption"> parkland Pictures</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der größte Schwachpunkt bleibt für mich jedoch die fehlende Spannung. Ein paar Mal wird ein kleiner Spannungsbogen erzeugt, an dessen Ende man einen Jumpscare oder einen reflief erwartet. <strong>Was passiert aber? GAR. NICHTS.</strong> Ein Cut, und eine neue Szene.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es dauert ganze 1:24 Stunden, bis der erste Jumpscare zu sehen is</strong>t, und der hat es auch nicht wirklich in sich. Bei 1:27 Stunden gibt es dann den zweiten und letzten Jumpscare, der leider auch nicht viel besser ist. Der Film schafft es der Film nicht, echte Furcht zu erzeugen, und die paar Schreie, die man hin und wieder hört, sind definitiv nicht scary und werden selbst nicht-eingefleischte Horror-Fans kalt lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die übernatürlichen Elemente, die eigentlich das Rückgrat des Films bilden sollten, werden bestenfalls vage und schlecht entwickelt dargestellt. Auch die eigentlich schöne Idee mit der Telefonzelle kann hier nicht helfen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="405" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-2-1.jpg" alt="Hollow (2011)" class="wp-image-288528" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-2-1.jpg 720w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/08/Hollow-2011-2-1-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">© parkland Pictures</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Drehbuch von Matthew Holt versucht ebenfalls, tiefere psychologische Themen anzusprechen, doch der Versuch, die Dynamiken innerhalb der Gruppe als Hauptfokus zu setzen, schlägt ebenfalls fehl. Stattdessen zieht sich die Handlung schleppend dahin, ohne nennenswerte Höhepunkte oder Überraschungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schade, denn die Drehorte im englischen Suffolk, mit ihren Ruinen und Legenden sind eigentlich richtig schön und würden &#8211; mit einem anderen Drehbuch &#8211; eine tolle Kulisse bilden.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hollow bietet weder spannende Horror-Elemente noch eine fesselnde Handlung und bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wer auf der Suche nach nervenaufreibender Spannung ist, sollte sich lieber anderweitig umsehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hollow</em> schafft es überhaupt nicht, aus der Masse ähnlicher Filme herauszustechen und hinterlässt den Zuschauer trotz schöner Kulisse letztlich unzufrieden und gelangweilt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hätte ich den Film nicht während eine 6-stündigen Zugfahrt gucken müssen (ich hatte nichts anderes auf dem Laptop), hätte ich sicherlich schon nach der Hälfte abgeschaltet…</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hollow online ansehen</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt1869470"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-hollow-2011/">Kritik „Hollow“ (2011) &#8211; 84 Minuten Langeweile</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-hollow-2011/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kritik „Host“ (2020): 56 Minuten lang Luft anhalten</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-host-2020/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-host-2020/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 08:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=288507</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Host“ ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2020, der von Rob Savage inszeniert wurde und die Schrecken einer Online-Seance darstellt. Er wurde komplett während der COVID-19-Pandemie gedreht und nutzt dabei das während des Lockdowns so beliebte „Zoom“ als Plattform für seine Handlung. Die Laufzeit beträgt nur knapp 56 Minuten und so kommt natürlich die Frage [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-host-2020/">Kritik „Host“ (2020): 56 Minuten lang Luft anhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Host“ </strong>ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2020, der von Rob Savage inszeniert wurde und die Schrecken einer Online-Seance darstellt. Er wurde komplett während der COVID-19-Pandemie gedreht und nutzt dabei das während des Lockdowns so beliebte „Zoom“ als Plattform für seine Handlung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Laufzeit beträgt nur knapp 56 Minuten und so kommt natürlich die Frage auf, ob es sich dabei nur um ein schnell zusammengewürfeltes Pandemie-Filmexperiment handelt oder ob der Film tatsächlich überzeugen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meine Antwort kurz und knapp: Ja, der Film überzeugt!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann man Host streamen?</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt12749596"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in „Host“</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-1-1024x538.jpg" alt="Host (2020)" class="wp-image-288505" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-1-1024x538.jpg 1024w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-1-300x158.jpg 300w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-1-768x403.jpg 768w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-1-810x425.jpg 810w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-1-770x404.jpg 770w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Host (2020) &#8211; © Vertigo Releasing</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Host“ folgt einer Gruppe von sechs Freunden, die während der COVID-19-Quarantäne eine Seance über Zoom abhalten. Haley (Haley Bishop) organisiert das Treffen und lädt eine Medium-Freundin, Seylan (Seylan Baxter), ein, um ihnen bei der Kommunikation mit Geistern zu helfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was als harmloser Spaß beginnt, nimmt schnell eine düstere Wendung, als die Freunde unabsichtlich einen bösartigen Geist heraufbeschwören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nacht entwickelt sich zu einem Albtraum, als unheimliche Ereignisse zunehmen und die Freunde ums Überleben kämpfen müssen, während sie durch ihre Bildschirme miteinander verbunden bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu Host</h2>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/SNlKbqHqGcY?si=jdQytgJCZ1N4EdbI" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Desktop-Filme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Host“ gehört zu einem Subgenre des Found-Footage-Genres bzw. Horrorfilms, das als Desktop-Film bekannt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Filme nutzen Computerbildschirme als Hauptdarstellungsform und erzählen ihre Geschichten ausschließlich durch das, was auf den Bildschirmen der Charaktere passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berühmte Vertreter dieses Genres sind unter anderem „Unfriended“ und „Searching“. Diese Art des Filmemachens finde ich persönlich sehr immersiv!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr mehr über diese Art von Filmen erfahren möchtet, lest euch meinen <a href="https://found-footage.com/de/besten-desktop-filme/">Artikel über die besten Desktop-Filme</a> durch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik (ohne Spoiler)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Host“ ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie man die Einschränkungen der Pandemie kreativ nutzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film zeichnet sich für mich besonders durch die Authentizität der Charaktere aus. Die Schauspieler, die übrigens ihre eigenen Namen verwenden, wirken total natürlich und so entwickelt man schnell die so wichtige Empathie, ohne die kein Film funktioniert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles wirkt spontan und realistisch, was dazu beiträgt, die Spannung und das Unbehagen zu erhöhen, wenn es dann mal ernst wird!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="450" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020.jpg" alt="Host (2020)" class="wp-image-288486" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020.jpg 720w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/06/Host-2020-300x188.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Host (2020) &#8211; © Shudder</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Film ist vollgepackt mit effektiven Schockmomenten und nutzt die Funktionen der Zoom-Plattform gut aus. Technische Spielereien wie z.B. der künstliche Hintergrund oder die Gesichtsfilter werden geschickt eingesetzt, um die Spannung zu steigern und auch den ein oder anderen Schock-Moment zu liefern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr nett sind die praktischen Effekte und Stunts, die trotz des begrenzten Formats des Films überzeugen und für echte Gänsehautmomente sorgen​. Mit einfachen Mitteln wurden hier einige ganz schön gruselige Momente erzeugt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Pluspunkt von „Host“ ist seine kurze Laufzeit! Der Film ist nur 56 Minuten lang – da kann ja gar keine Langeweile aufkommen. Ehrlich gesagt finde ich das super, denn mittlerweile ist jeder Kinofilm gefühlt 2 Stunden+ lang, und da ist so ein kurzer, knackiger Film mal etwas erfrischendes. Ihr müsst hier nicht gleich den ganzen Abend verplanen, nur um euch den Film anzuschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bei einer Laufzeit von knapp unter einer Stunde ist die Horror-Erfahrung umso intensiver. Die schnelle Eskalation der Ereignisse und das geschickte Spiel mit dem Bekannten und Unbekannten halten die Zuschauer kontinuierlich auf Trab. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film verzichtet auf langatmige Erklärungen und setzt stattdessen auf unmittelbare, greifbare Schrecken, die direkt ins Mark treffen​. Alle paar Minuten gibt es einen netten Jump Scare und ein paar coole, wirklich unheimliche Ideen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als einzigen Kritikpunkt würde ich die etwas flache Story nennen, die nicht sehr tiefgründig ist. Aber mal ganz ehrlich, bei 56 sehr unterhaltsamen Minuten ist das nur zweitrangig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen Reviews wurde auch bemängelt, dass die Charaktere mit ihren Laptops durch die Wohnungen laufen, was scheinbar niemand macht. Ja, es stimmt, die Verhaltensweise ist da nicht 100% realistisch… Aber liebe Horrorfans, wen ihr Realismus wollt, dann schaut euch doch lieber Dokus an <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Host“ ist ein kurzer, knackiger, hochgradig effektiver Horrorfilm, der mir richtig gut gefallen aht! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Desktop-Film kommt er zwar nicht ganz an den Platzhirsch „Unfriended“ heran, doch die „übernatürlichen“ Effekte sind mindestens genauso gut und dank der kurzen Laufzeit von 56 Minuten geht es hier zack auf zack, von Jump Scare zu Jump Scare, ohne das irgendwann Langeweile aufkommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gelungener Pandemie-Film!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Host online ansehen</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt12749596"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-host-2020/">Kritik „Host“ (2020): 56 Minuten lang Luft anhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-host-2020/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„No One Will Save You“: Wenn es still ist, hört dich niemand schreien</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-no-one-will-save-2023/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-no-one-will-save-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 09:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=288389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rettung ausgeschlossen. Das zumindest suggeriert der Filmtitel. Ob ihm zu trauen ist, sei an dieser Stelle nicht verraten. Überhaupt ist jedes Wort, das über den inhaltlichen Aspekt hinausgeht, ein Wort zu viel. Denn „No One will Save You“ lebt von der Reduktion, vom Weglassen, von Aussparungen. Und wesentlich davon, dass der Zuschauer im Vorfeld so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-no-one-will-save-2023/">„No One Will Save You“: Wenn es still ist, hört dich niemand schreien</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rettung ausgeschlossen.</strong> Das zumindest suggeriert der Filmtitel. Ob ihm zu trauen ist, sei an dieser Stelle nicht verraten. Überhaupt ist jedes Wort, das über den inhaltlichen Aspekt hinausgeht, ein Wort zu viel. Denn „No One will Save You“ lebt von der Reduktion, vom Weglassen, von Aussparungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wesentlich davon, dass der Zuschauer im Vorfeld so wenig wie möglich über die Geschehnisse weiß. Es gilt, sich überraschen zu lassen von einem sehr beredsamen Film &#8211; obwohl in der ersten Stunde nicht gesprochen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept geht auf und „No One Will Save You“ gehört damit definitiv zu den <a href="https://found-footage.com/de/besten-horrorfilme-2023/">besten Horrofilmen 2023</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann man No One Will Save You streamen?</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt14509110"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in No One Will Save You</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stille ist das beherrschende Geräusch des Films.</strong> Doch es ist keine friedliche Stille, die Brynn Adams (Kaitlyn Dever) umgibt. Die junge Frau hat schlichtweg niemanden, mit dem sie dialogisieren kann. Brynn lebt allein in einem großen Haus, das ein ebenso großes Geheimnis birgt. Dieses liegt in der Vergangenheit, prägt die Gegenwart und strahlt auf zukünftige Ereignisse ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher gibt es für Brynn kein Entkommen &#8211; kein Erwachen aus einem Albtraum, der sich unaufhörlich von außen nach innen frisst. Hinein ins Herz der Finsternis, hinein in ein dunkles Heim, das keine Heimat mehr ist. Erst recht nicht, seitdem Brynn von Außerirdischen belagert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu No One Will Save You</h2>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/IcA02w6rm44?si=zrXxmpSbE976HAfA" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik zu No One Will Save You</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Extraterrestrische Eindringlinge gehören nicht unbedingt zum Portfolio der Produktionsfirma Disney+. Es sei denn, es handelt sich um possierliche Wesen wie E.T. oder weltfremde Einbrecher, die dem allein zu Hause weilenden Kevin ins offene Messer laufen. Hier wie da geht es eher komödiantisch zu. Umso erstaunlicher, dass sich Disney diesmal auf ungewohntes Terrain begibt und eine Melange aus Horror, Thriller und Science-Fiction in Szene setzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mutiger Akt, allerdings einer mit angezogener Handbremse. Zwei Schritt vor, einer zurück. Bei einem wirklich couragierten Vorgehen hätte man &#8222;No One will Save You&#8220; eine Kinoauswertung ermöglicht. So reicht es &#8222;nur&#8220; zu einem Angebot auf der hauseigenen Streaming-Plattform. Was schade ist, denn der Streifen gehört streng genommen auf die große Leinwand. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilder besitzen Scope-Format, sind sorgsam arrangiert und umkreisen eine sympathische Protagonistin. Diese wird von ihrem Umfeld notorisch gemieden. Selbst im Kreise anderer Menschen bleibt Brynn isoliert, ist sie doch eine Außenseiterin, mit der niemand etwas zu tun haben will. Das Alleinsein wird zur aufgezwungenen Einsamkeit, die selbst den hintersten Winkel von Brynns Wohnhaus besetzt und beinah zum Himmel schreit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Schrei verstummt und mündet in ausbleibender Konversation. Mit wem soll man reden, wenn niemand da ist? Mit der Wand? Mit sich selbst? Oder einem imaginären Freund? Letzterer taucht tatsächlich auf, gleichwohl kommt der Freund als Feind daher. Und imaginär scheint er auch nicht zu sein. Ein Alien schleicht durch Brynns Anwesen und trachtet ihr nach dem Leben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab sofort herrscht Panik; ab sofort triumphiert der Terror; ab sofort befinden wir uns im Home-Invasion-Fach. Die Invasion verändert die Paradigmen und lässt die Hauptfigur zur Bewohnerin ihres eigenen Gefängnisses werden. Buch und Regie überführen die Situation in eine beklemmende, bisweilen surreal anmutende Atmosphäre. Als Resultat ergibt sich ein spannendes Stück Genrekino, das inklusive des überraschenden Finales ausgezeichnet unterhält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer glaubt, er hätte in Sachen Alien-Invasions-Fantasie schon alles gesehen, sollte sich dieses kleine Wunderwerk auf keinen Fall entgehen lassen.</strong> &#8222;No One will Save You&#8220; spielt äußerst geschickt auf der Klaviatur menschlicher Urängte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nebenbei werden Erwartungshaltungen bedient und gleichzeitig konterkariert. Die Verunsicherung spielt die eigentliche Hauptrolle. Sie ist die Protagonistin eines Schauermärchens, das schicke Neubauten auf dem Fundament der maroden Vergangenheit errichtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ein wenig von Architektur versteht, weiß, dass dies böse Überraschungen birgt. In diesem Fall ebenso suggestive wie originelle Überraschungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">No One Will Save You online sehen:</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt14509110"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-no-one-will-save-2023/">„No One Will Save You“: Wenn es still ist, hört dich niemand schreien</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-no-one-will-save-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Searching (2018): Digitale Schnitzeljagd der Extraklasse</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-searching-2018/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-searching-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 09:15:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=288399</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dem Missing-Person-Thriller Searching aus dem Jahr 2018 macht sich ein verzweifelter Vater auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter. Dabei nutzt der Film vom Regisseur Aneesh Chaganty aber einen Twist, um sich von anderen Genre-Vertretern abzuheben. Denn alles, was die Zuschauer zu sehen bekommen, findet ausschließlich auf den Desktops von Computern, Macbooks oder Smartphones [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-searching-2018/">Searching (2018): Digitale Schnitzeljagd der Extraklasse</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In dem Missing-Person-Thriller Searching aus dem Jahr 2018 macht sich ein verzweifelter Vater auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei nutzt der Film vom Regisseur Aneesh Chaganty aber einen Twist, um sich von anderen Genre-Vertretern abzuheben. Denn <strong>alles, was die Zuschauer zu sehen bekommen, findet ausschließlich auf den Desktops von Computern, Macbooks oder Smartphones statt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann man Searching streamen?</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt7668870"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Worum es in Searching geht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Tod seiner Ehefrau versuchen David Kim (John Cho) und seine Tochter Margot (Michelle La), wieder zurück in die Normalität zu finden. Aber plötzlich fehlt von der Teenagerin jede Spur. Fieberhaft versucht David, seine Tochter mit ihren Social-Media-Quellen wiederzufinden. Dabei muss er aber schnell feststellen, dass Margot ein Leben geführt hat, von dem er bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung gehabt hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu Searching</h2>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/3Ro9ebQxEOY?si=4ChIIIID87fhvXFn" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik zu Searching</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Searching bemüht sich mit vergleichsweise wenigen Mitteln, einen packenden Thriller zu erzählen und die Zuschauer in ihre Sitze zu fesseln. Dabei fängt der Film vergleichsweise gemächlich an. Erst seht ihr in Bildern und kurzen Clips die glückliche Familie Kim. Der kleine Online-Rückblick erzählt auch die Geschichte, wie Margots Mutter krank wird und schließlich an Krebs stirbt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David und Margot versuchen, irgendwie weiterzuleben und ihren Alltag zu managen. Dabei sind die Chats und Videocalls auch nicht anders als bei anderen Familien. Als Margot aber eines Morgens nicht mehr nach Hause kommt und auch nicht auf die Nachrichten ihres Vaters reagiert, unternimmt David den mühseligen Versuch, anhand ihrer Online-Kontakte irgendeinen Hinweis auf ihr Verbleiben zu finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei bekommt ihr immer wieder zu sehen, wie der David Namen, Bilder oder Telefonnummern in Suchmaschinen angibt, um die Brotkrumen, die er findet, zu einer kleinen Spur umzuwandeln. Dadurch ist die erste Hälfte des Films etwas langsam und lässt euch wirklich fühlen, wie mühselig sich der Vater durch das Online-Leben seiner Tochter arbeitet.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/01/Searching-2018-1.jpg" alt="Searching (2018)" class="wp-image-288403" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/01/Searching-2018-1.jpg 800w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/01/Searching-2018-1-300x169.jpg 300w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/01/Searching-2018-1-768x432.jpg 768w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2024/01/Searching-2018-1-770x433.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Searching (2018) &#8211; © Sony Pictures Entertainment </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Je mehr Informationen David allerdings über seine Tochter ans Tageslicht bringt, desto mehr Fahrt nimmt der Film auch auf und spätestens ab dem Start der zweiten Filmhälfte zieht das Erzähltempo deutlich an. Plötzlich finden die Ereignisse nicht mehr alleine auf Davids Desktops statt. Auch die Nachrichten posten Videos und Streams zur aktuellen Suche und es wird eine große Online-Lawine aus Videos und Kommentaren losgetreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierbei spiegelt der Film sehr real wider, welche Online-Reaktionen auch bei Themen wie einer Menschensuche auftauchen können: von Mitschülern, die sich plötzlich als Freunde darstellen wollen, über Hater bis hin zu den Online-Trollen mit entsprechenden Kommentaren tauchen in dem Film alle gängigen Online-Charaktere auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David versucht währenddessen weiter, die Spur seiner Tochter zu finden, auch wenn ihn die leitende Ermittlerin Rosemary Vick (Debra Messing) ihn davon abhalten will. Dabei schlägt der Film im letzten Drittel immer wieder Haken, die von einer vermeintlichen Lösung aller Geheimnisse zur nächsten hetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">John Cho zeigt in Searching wieder einmal, dass er die volle Bandbreite des Schauspielhandwerks versteht und lässt euch die Verzweiflung und die emotionale Achterbahn eines suchenden Vaters, der sich an jeden Strohhalm klammert, fast am eigenen Körper spüren. Aber auch Debra Messing überzeugt als Detective, die sich sehr in den Fall reinsteigert und gleichzeitig die mitfühlende Mutter verkörpert. Das Zusammenspiel der beiden Schauspieler kommt allerdings streckenweise etwas kurz, weil sich die Handlung dann doch stärker auf die Aktionen von David Kim und das Online-Leben seiner Tochter beschränkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundstory von Searching ist vielleicht etwas altbacken, aber die Aufmachung und das Erzähltempo geben dem Film das besondere Etwas, das diesen Film sehenswert macht. Ihr müsst allerdings ein kleines bisschen Geduld haben, bevor es im Film richtig losgeht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber dann werdet ihr vermutlich auch im Searching-Fieber sein, das euch nicht loslässt, bis das letzte Fenster auf dem Desktop geschlossen worden ist.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Searching online ansehen:</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt7668870"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-searching-2018/">Searching (2018): Digitale Schnitzeljagd der Extraklasse</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-searching-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Brooklyn 45“-Kritik: Von Geistern, Nazis und Patriotismus-Irrsinn</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-brooklyn-45-2023/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-brooklyn-45-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 22:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=288329</guid>

					<description><![CDATA[<p>Katz und Maus Spiel der übernatürlichen Art – In dem Thriller Brooklyn 45 vom Regisseur Ted Geoghegan finden sich vier Freunde mit einer Fremden in einem abgeschlossenen Raum wieder. Die Freunde bekommen den Auftrag, die Frau zu töten, wenn sie wieder in die Freiheit wollen. Aber schnell hinterfragen sie, ob das wirklich der richtige Weg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-brooklyn-45-2023/">„Brooklyn 45“-Kritik: Von Geistern, Nazis und Patriotismus-Irrsinn</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katz und Maus Spiel der übernatürlichen Art</strong> – In dem Thriller <strong>Brooklyn 45</strong> vom Regisseur Ted Geoghegan finden sich vier Freunde mit einer Fremden in einem abgeschlossenen Raum wieder. Die Freunde bekommen den Auftrag, die Frau zu töten, wenn sie wieder in die Freiheit wollen. Aber schnell hinterfragen sie, ob das wirklich der richtige Weg ist. Immerhin ist derjenige, der sie zum Morden verleiten will, selber erst vor Kurzem vor ihren Augen verstorben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in Brooklyn 45</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Brooklyn 45 lassen sich fünf US-Veteranen auf eine Séance ein, um Kontakt zur Geisterwelt herzustellen. Doch plötzlich halten übernatürliche Mächte sie gefangen und verlangen, dass die Freunde eine ihnen unbekannte Frau erschießen &#8211; es beginnt eine psychologische Zerreißprobe, ob die Fünf lieber für die Freiheit morden oder eine andere Lösung finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu Film</h2>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/3f5UBLdnKjc?si=_M3INF5b_ZgJeeWI" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik zu Brooklyn 45</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Brooklyn 45 fängt langsam an, entwickelt sich aber schnell zu einem interessanten Mix aus Thriller mit Einschlägen von Horror und Mystery. Der Film beginnt damit, dass 1945 die Freunde Marla, Bob, Archi und Paul zu ihrem Freund und ehemaligen Vorgesetzten Clyde eingeladen werden. Nach einem kurzen Schwelgen in Erinnerungen äußert Clyde eine ungewöhnliche Bitte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er möchte, dass die fünf Freunde eine Séance abhalten, um Kontakt zu Clydes kürzlich verstorbener Frau Susi aufzunehmen. Erst sind die Gäste überrascht, willigen aber schließlich doch ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sie aber für einen Scherz halten, entpuppt sich schnell als wahrgewordener Albtraum. Die Séance ist ein voller Erfolg und gibt Clyde die Gewissheit, dass seine Frau irgendwo noch als Geist existiert. Daraufhin erschießt er sich selbst. Während die restlichen Anwesenden völlig schockiert sind, springt plötzlich eine gefesselte Frau aus dem Schrank und bittet um Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es stellt sich raus, dass die Frau namens Hilde von Clyde gefangen genommen wurde, weil er sie für einen Spion der Nazis hält. Nach seinem Tod überlegen die Freunde, was sie tun können. Die Stimmung kippt aber ziemlich schnell, weil Paul und Archie der festen Überzeugung sind, dass Clyde von ihnen gewollt hätte, die vermeintliche Nazi-Spionin zu töten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Brooklyn-45-2023.webp" alt="Brooklyn 45 (2023)" class="wp-image-288332" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Brooklyn-45-2023.webp 1000w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Brooklyn-45-2023-300x169.webp 300w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Brooklyn-45-2023-768x432.webp 768w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Brooklyn-45-2023-810x456.webp 810w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Brooklyn-45-2023-770x434.webp 770w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Brooklyn 45 (2023) &#8211; © Shudder</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">War der Film vorher auf dem besten Weg, ein Mystery- oder Gruselfilm zu werden – inklusiver einiger leichteren, aber nett anzuschauenden Geister-Effekte, wird Brooklyn 45 mit einem Mal zu einem Psychologie-Thriller als Kammerspiel. Die vier Freunde sind hin und hergerissen, was zu tun ist. Sie wollen herausfinden, ob Hilde wirklich ein Nazi ist oder ob Clyde und seine verstorbene Frau sich das nur eingebildet haben. Dabei diskutieren sie aber auch immer wieder, welche Rolle sie im Krieg gespielt hatten und dass sie vielleicht auch nicht nur heldenhafte Soldaten waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Drittel schlägt der Film dann erneut einen Haken und bringt wieder Elemente von leichtem Horror und Grusel ins Spiel. Hierbei verzichtet Brooklyn 45 aber auf Jump Scares oder dergleichen und setzt lieber auf einfache, praktische Horror-Elemente. Leider bleibt die Story dabei etwas auf der Strecke, weil ihr als Zuschauer nie so ganz das Gefühl bekommt, dass jetzt wirklich alle Fragen vollkommen aufgeklärt werden. Aber vielleicht war es auch genau das, was der Regisseur von Brooklyn 45 eigentlich bewirken wollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Brooklyn 45 ist alles andere als ein typischer Thriller oder Mystery-Film. Es ist ein interessanter Mix, der seine Stärke im Kammerspiel hat und es mit Mystery und Horror verfeinert. Die moralische Frage, ob man eine völlig Fremde einfach ermorden sollte, lässt alle Figuren mehrere Wechsel ihrer Ansichten und Emotionen durchleben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings müsst ihr euch ein Stück weit von der Hoffnung entfernen, eine zusammenhängende Story erzählt zu bekommen. Dafür wirft der Film zu viele Fragen auf, die dann nicht beantwortet werden. Wenn euch das aber nicht stört, dürfte Brooklyn 45 eine nette Abwechslung sein, die ihr euch ruhig einmal anschauen könnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann man Brooklyn 45 streamen?</h2>



<div data-jw-widget
data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
data-url-path="/us/movie/the-matrix"
data-theme="light">
</div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>
<script async src="https://widget.justwatch.com/justwatch_widget.js"></script>

<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-brooklyn-45-2023/">„Brooklyn 45“-Kritik: Von Geistern, Nazis und Patriotismus-Irrsinn</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-brooklyn-45-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik „Totally Killer“ (2023): „Scream“ meets „Back to the Future“!</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-totally-killer-2023/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-totally-killer-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 11:13:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://found-footage.com/?p=287852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zeitreisefilme? Komödie? Horrorfilm? Oder alles gleichzeitig? Heute stelle ich euch den Film „Totally Killer“ aus dem Jahr 2023 vor und verrate euch, ob es sich lohnt, kostbare Lebenszeit für Streifen zu investieren! Schon mal vorweg: Hinter dem Film steckt das Produktionsstudio Blumhouse, welches jedem Horrorfan ein Begriff sein sollte – schließlich steckt die Produktionsfirma hinter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-totally-killer-2023/">Filmkritik „Totally Killer“ (2023): „Scream“ meets „Back to the Future“!</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zeitreisefilme? Komödie? Horrorfilm? Oder alles gleichzeitig?</strong> Heute stelle ich euch den Film „Totally Killer“ aus dem Jahr 2023 vor und verrate euch, ob es sich lohnt, kostbare Lebenszeit für Streifen zu investieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon mal vorweg: Hinter dem Film steckt das Produktionsstudio Blumhouse, welches jedem Horrorfan ein Begriff sein sollte – schließlich steckt die Produktionsfirma hinter jedem guten Horrorfilm, von M3gan über Get Out bis hin zu Paranormal Activity oder Insidious.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Doch kann der Überraschungshit „Totally Killer“ auch „totally“ überzeugen?</strong></p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading">Wo kann man Totally Killer streamen ?</h2>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt11426232"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in Totally Killer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Totally Killer verschlägt es die Teenagerin Jamie durch eine Zeitreise ins Jahr 1987.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort erhält sie die einmalige Chance, einen bis heute nicht identifizierten Serienmörder aufzuhalten. Dieser ermordete damals drei Schülerinnen und weitere Personen… darunter auch Jamies Mutter Pam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann sie den Serienkiller womöglich stoppen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu Totally Killer</h2>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/vNm3VPPKEQI?si=u9xQC6La6LHwncX8" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik zu Totally Killer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Streifen vermischen sich Horrorfilm, Komödie und Science Fiction. Es ist schwer, den Film zu bewerten, da es hier viele Aspekte zu beschreiben gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anscheinend war die Welt damals jedenfalls wesentlich rauer und nicht so gefühlsbetont wie heute! Durch die Zeitreise prallen in dem Film vielmehr kulturelle und soziale Eigenarten von heute mit jenen der späten 1980er Jahre zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder wird deutlich, dass Jamie doch eine ganz andere Meinung oder Auffassung zu vielen Dingen in den 80er Jahren hat, da sie ja selbst aus den 2020ern stammt. Dabei entsteht der Komödien-Effekt, der einen mit flotten Sprüchen zum Schmunzeln bringt („Die 80er-Jahre sind fast vorbei, und ich habe immer noch nicht Koks probiert!“).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine klare Gesellschaftskritik bringt der Film dann aber doch nicht zum Ausdruck, es bleibt stets bei kleinen Andeutungen, aber das passt so, die 80er-Jahre waren cool, und heute ist es ja auch schön!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="398" src="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Totally-Killer.jpg" alt="Totally Killer (2023)" class="wp-image-287858" srcset="https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Totally-Killer.jpg 800w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Totally-Killer-300x149.jpg 300w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Totally-Killer-768x382.jpg 768w, https://found-footage.com/wp-content/uploads/2023/12/Totally-Killer-770x383.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Totally Killer (2023) &#8211; © Amazon Prime VIdeo</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Film selbst wird Michael Myers selbst erwähnt und tatsächlich erinnert der Serienkiller in Totally Killer an eine Karikatur desselben. Oder eher an Ghostface aus „Scream“? Jedenfalls ist der Killer im 80er-Jahre-Look mit simpler Maske und seinem Pullover ganz gelungen und auch die Inszenierung der Morde lässt sich sehen, auch wenn die große Innovation hier ausbleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Positiv ist die Filmmusik mit Hits aus den 80er-Jahren zu werten. „Venus“ von Bananarama oder Chris De Burghs „Lady in Red“ sind zwei Songs, die in Totally Killer zu hören sind. Schauspielerisch gibt es nichts auszusetzen und auch die bunte 80er-Jahren-Welt ist sehr gelungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem kombiniert Totally Killer als Horrorkomödie eher bestehende Elemente aus ähnlichen Filmen und verbindet diese auf charmante und humorvolle Weise. Zusätzlich kommen die Konsequenzen der Zeitreise klar zum Vorschein und ergeben sogar fast immer Sinn. Ein Kopie von „Happy Death Day“ ist der Film aber keineswegs!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Totally Killer enthält viele Anspielungen auf bekannte Horrorfilme und die Popkultur der 80er Jahre. Das Erzähltempo von Totally Killer hat eine angenehme Geschwindigkeit, sodass so gut wie keine langweiligen Momente aufkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Finale auf einem Jahrmarkt lässt die Spannung dann nochmals steigen. Hier kommt es zur Konfrontation zwischen Protagonistin Jamie und dem Killer. Der Slasherpart, also die Bedrohung der Teenager durch den Killer ist durchaus gelungen, könnte für Hardcore-Horrorfans aber natürlich noch etwas intensiver ausfallen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zu Totally Killer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Regisseurin Nahnatchka Khan ist mit Totally Killer ein Publikumsliebling gelungen, der sowohl Fans der 80er Jahre als auch Freunde zeitgenössischer Horrorkomödien zufriedenstellt. Und damit schafft er es auch in die <a href="https://found-footage.com/de/besten-horrorfilme-2023/">Liste der besten Horrorfilme 2023</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element von Totally Killer bildet die Gegenüberstellung der beiden Zeitebenen. Der Aspekt der Komödie überwiegt dabei jenen einer ausgesprochenen Gesellschaftskritik. Auch mit einem „netten“ Killer und einem gelungenen Zeitreise-Aspekt kann der Film punkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erwartet keinen Horrorschocker, sondern eher einen „Feel Good“-Horrorstreifen (wenn es so etwas gibt!). Als Film zur Unterhaltung ist Totally Killer also durchaus sehr gelungen. Dadurch dass der Film nicht so sehr ins Extreme abdriftet, möchte er möglichst viele Kinobesucher glücklich machen. Für jeden Zuschauer hält er ein paar tolle Momente bereit. <strong>Hier trifft „Scream“ auf „Zurück in die Zukunft“!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Totally Killer hier online ansehen:</h3>



<div data-jw-widget
    data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK"
    data-object-type="movie"                 
    data-id="tt11426232"
    data-id-type="imdb"
    data-language="de"
></div>
<div>
<a style="font-size: 11px; font-family: sans-serif; color: black; text-decoration: none;" target="_blank" data-original="https://www.justwatch.com" href="https://www.justwatch.com/de" rel="noopener">
Powered by
<span style="display: -moz-inline-box; display: inline-block; width: 66px; height: 10px;
margin-left: 3px; background: url(https://widget.justwatch.com/assets/JW_logo_black_10px.svg);
overflow: hidden; text-indent: -3000px;">JustWatch</span>
</a>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-totally-killer-2023/">Filmkritik „Totally Killer“ (2023): „Scream“ meets „Back to the Future“!</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-totally-killer-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kritik „Troll“ (2022/Netflix): Monströses Monsterepos</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-troll-2022/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-troll-2022/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2022 10:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://found-footage.com/?p=287770</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder da… Und ausnahmsweise ist bei diesem Monsterfilm mal nicht die Rede von Godzilla oder King Kong, sondern von einem Troll. Netflix liefert uns mit Troll einen richtigen Monsterkracher, einen Katastrophenfilm, wie man ihn selten zu Augen bekommt &#8211; dieses Mal aber nicht in New York, sondern in den düsteren Bergwelten Skandinaviens, das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-troll-2022/">Kritik „Troll“ (2022/Netflix): Monströses Monsterepos</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist wieder da… Und ausnahmsweise ist bei diesem Monsterfilm mal nicht die Rede von Godzilla oder King Kong, sondern von einem Troll. Netflix liefert uns mit <strong>Troll</strong> einen richtigen Monsterkracher, einen Katastrophenfilm, wie man ihn selten zu Augen bekommt &#8211; dieses Mal aber nicht in New York, sondern in den düsteren Bergwelten Skandinaviens, das Ganze gemischt mit einem Hauch von Mythologie und Folklore. Inszeniert wird das Spektakel auch noch von einem norwegischen Regisseur, Roar Uthang, den ihr vielleicht schon von der gelungenen Neuverfilmung von Tomb Raider (2018) kennt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in „Troll“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein verwüstetes Haus, eine Explosion in den Bergen Norwegens… Und etwas Monströses erwacht aus einem tausendjährigen Schlaf. Eine Paläontologin (gespielt von Ine Marie Wilmann) wird beauftragt, der Sache auf den Grund zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnell wird allen Beteiligten klar, das dieses Etwas ein Troll ist – eine Urmonster aus dem nordischen Folklore. Und es hat nichts Gutes vor. Nun heißt es: Das Monster aufhalten, bevor Oslo dem Erdboden gleichgemacht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trailer zu „Troll“</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/AiohkY_XQYQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik zu „Troll“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trolls sind die „vergessenen“ Monster der Filmgeschichte &#8211; denn wenn es unzählige Filme über Godzilla, <a href="https://found-footage.com/besten-bigfoot-filme/">Bigfoot</a> oder King Kong gibt (siehe meine Bestenliste der <a href="https://found-footage.com/besten-monsterfilme/">Monsterfilme</a>), so sind Trollfilme und -serien doch eher Mangelware (hier meine Liste von guten <a href="https://found-footage.com/besten-troll-filme-und-serien/">Trollfilmen</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwar einige gute Streifen (wie zum Beispiel <a href="https://found-footage.com/trollhunter/">Trollhunter</a>, oder die Zechentrickserie Trolljäger – produziert von Guillermo del Toro), doch die Fabelwesen aus der nordischen Mythologie sind nicht das erste, an das man denkt, wenn von Monsterfilmen die Rede ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sieht man eine interessante Korrelation: Länder wie USA (Bigfoot, King Kong) oder Japan (Godzilla) sind filmhistorisch starke Produzenten mit großem Einfluss, und so sind „ihre“ Monster weit verbreitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Norwegen hingegen (Produzent der meisten bisher erschienenen Trollfilme) steht in Sachen Filmproduktion nicht unbedingt an erster Stelle (ich spreche hier von Quantität, nicht Qualität), und dementsprechend sind die Trolle aus den Wäldern Skandinaviens nicht so weit verbreitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Erscheinen des Netflix-Monsterepos nimmt dies jedoch ein Ende – denn zum ersten Mal wird einem norwegischen Film und den Urmonstern solch eine große Bühne geboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn man sich den Trailer anschaut, dann scheint Troll alle Erwartungen eines gelungenen Monsterstreifens zu erfüllen: Unerklärliche Verwüstungen, eine Paläontologin, dessen Meinung von der Politik belächelt wird, riesige Fußabdrücke im Moor, ein bisschen Mythologie… Klassischer kann der Aufbau nicht sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aber nicht weiter schlimm, denn genau das erwartet man ja auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann ist da natürlich das Monster selbst. Roar Uthhaug inszeniert den Troll mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Brutalität – das Wesen ist riesig, es ist laut, und es hat absolut keine Geduld mit der modernen Welt, die sich in seinem Territorium breitgemacht hat. Die CGI-Effekte sind für eine Netflix-Produktion bemerkenswert gut gelungen, und der Troll wirkt zu keinem Zeitpunkt wie ein billiges Computerspielmonster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was den Film aber wirklich auszeichnet, ist der emotionale Kern. Neben der Action gibt es eine überraschend bewegende Geschichte über eine Tochter und ihren Vater – einen exzentrischen Wissenschaftler, der sein Leben der Trollmythologie gewidmet hat und nun endlich recht bekommt. Das verleiht dem Film eine menschliche Note, die man bei solchen Spektakeln nicht unbedingt erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist Troll kein Meisterwerk. Die Geschichte ist vorhersehbar, die Charaktere abseits der Hauptfiguren bleiben blass, und einige Szenen wirken wie direkte Hommagen – oder Kopien – aus dem Hollywood-Monsterfilm-Baukasten. Aber das ist nicht der Punkt. Troll will genau das sein, was er ist: ein unterhaltsamer, spektakulärer Monsterfilm mit norwegischem Herz und globalen Ambitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das gelingt ihm hervorragend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Troll ist ein würdiges Monsterepos, das den Trollen endlich den globalen Auftritt verschafft, den sie verdienen. Nicht revolutionär, aber genau das Richtige für einen spannenden Filmabend auf Netflix. Mir hat&#8217;s gefallen: Klassisches Hollywood-ähnliches Entertainment, das nicht enttäuscht!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer Trollhunter mochte, wird Troll lieben – und wer Godzilla liebt, wird angenehm überrascht sein.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-troll-2022/">Kritik „Troll“ (2022/Netflix): Monströses Monsterepos</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-troll-2022/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik „The Ritual“ (2017)</title>
		<link>https://found-footage.com/de/kritik-the-ritual-2017/</link>
					<comments>https://found-footage.com/de/kritik-the-ritual-2017/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Kugge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 12:05:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://found-footage.com/?p=287748</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der britische Horrorfilm „The Ritual“ aus dem Jahr 2017 basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Adam Nevill. Das Buch erschien im Jahr 2011. Verantwortlich für den Film ist der US-amerikanische Regisseur David Bruckner. Im Oktober 2017 debütierte &#8222;The Ritual&#8220; in den britischen Kinos. Am 9. Februar 2018 veröffentliche der Streaminganbieter Netflix den Horrorfilm. Zum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-the-ritual-2017/">Filmkritik „The Ritual“ (2017)</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><br>Der britische Horrorfilm <strong>„The Ritual“</strong> aus dem Jahr 2017 basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Adam Nevill. Das Buch erschien im Jahr 2011. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verantwortlich für den Film ist der US-amerikanische Regisseur David Bruckner. Im Oktober 2017 debütierte &#8222;The Ritual&#8220; in den britischen Kinos. Am 9. Februar 2018 veröffentliche der Streaminganbieter Netflix den Horrorfilm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Cast gehören Rafe Spall, Rob James-Collier, Sam Troughton und Arsher Ali. In der nachfolgenden Kritik verrate ich Euch, warum der Film eine deutliche Empfehlung für Fans des Horror-Genres ist.</p>



<div class="wp-block-group ff-reviewcard"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="ff-reviewcard-title wp-block-paragraph">The Ritual (2017)</p>



<p class="ff-reviewcard-meta wp-block-paragraph">1h34 – <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> IMDB: 6.3/10 – Genre: Folk Horror – Style: Konventionell</p>



<p class="ff-reviewcard-story wp-block-paragraph"><strong>Die Story</strong>: Vier Freunde wandern durch einen schwedischen Wald, um einem verstorbenen Freund zu gedenken. Der Wald hat andere Pläne.</p>



<p class="ff-reviewcard-verdict wp-block-paragraph"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3ac.png" alt="🎬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Unser Urteil</strong> : Bruckner nimmt alle vertrauten Elemente des Waldhorrors und setzt jeden einzelnen mit mehr Können und Atmosphäre um, als man erwarten würde. Die mythologischen Elemente heben den Film über den Genredurchschnitt. Das Finale hat die Zuschauer gespalten — ich fand es großartig.</p>



<p class="ff-reviewcard-details wp-block-paragraph">Regie: David Bruckner · Besetzung: Rafe Spall, Rob James-Collier, Sam Troughton, Arsher Ali</p>



<p class="ff-reviewcard-watchit wp-block-paragraph">Jetzt ansehen</p>



<div data-jw-widget="" data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK" data-object-type="movie" data-id="tt5638642" data-id-type="imdb" "="">
</div>
<a href="https://www.justwatch.com" target="_blank" rel="noopener" style="font-size:11px; font-family:sans-serif; color:#9f9f9f; text-decoration:none;">
  Powered by JustWatch
</a>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Darum geht es in „The Ritual“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wollen zu fünft durch Schwedens Nationalpark Sarek wandern, doch ihr Freund stirbt. Ein Bankräuber erschießt den jungen Mann. Sechs Monate später beschließen die vier Freunde Rob zu gedenken. Sie treten die Wanderung an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch schon bald finden sie verstümmelte Tiere, gruselige Zeichen und okkulte Gegenstände. Sie sind nicht allein im Wald. Etwas Böses lauert in den Schatten der Bäumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik zum Film „The Ritual“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der starken schauspielerischen Leistung der Darsteller überzeugt hier die Kulisse. Der Wald ist menschenleer und verlassen. Die unheimliche Atmosphäre scheint die Clique regelrecht zu verschlucken. Sie befinden sich fernab der Zivilisation. Es ist keine Hilfe in Sicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dunkelheit und Orientierungslosigkeit sind nicht die einzigen Feinde in dem düsteren Wald. Etwas oder jemand hat es auf die jungen Männer abgesehen. Es beginnt ein Kampf um Leben und Tod.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Partiell erinnert der britische Horrorfilm an den Klassiker &#8222;The Blair Witch Project&#8220;. Im Gegensatz zum prominenten Found-Footage-Film aus dem Jahr 1999 ist „The Ritual“ direkter und weniger subtil. Geschickt vermischt Regisseur David Bruckner erstklassigen Hüttenhorror mit brutalen Hinterwäldlern und nordischer Mythologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu keinem Zeitpunkt lockert die düstere und bedrohliche Atmosphäre ihren Griff. Aus dem Wald scheint es kein Entkommen zu geben. Er scheint die Clique gefangenzuhalten. Gleichzeitig ist ihnen etwas Böses auf den Fersen. Diese Elemente fusionieren und erzeugen ein beklemmendes Gefühl der Angst. Das Publikum leidet mit den Protagonisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hervorzuheben ist die brillante Kameraarbeit, durch die viele Szenen ihre gruselige Authentizität erhalten. Das Setting ist perfekt für die Story ausgewählt. Zudem überzeugen die Charaktere mit glaubwürdigen Handlungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer hier nur einen Splatter erwartet, erlebt eine positive Überraschung. Neben den brutalen Hinterwäldlern beteiligt sich bald etwas Monströses an der Jagd auf die Clique. Selbstverständlich darf ein klassisches Element dieses Genres auch in &#8222;The Ritual&#8220; nicht fehlen: Einer der Männer verstaucht sich den Fuß und kann nicht mehr weiterlaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders gefallen haben mir die übernatürlichen Elemente im Film. Sie verleihen dem cineastischen Leckerbissen die notwendige Würze. Etwas in der Kritik steht das Finale. Hier fehlt die befriedigende Auflösung. Bei dem starken Spannungsaufbau ist das etwas enttäuschend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das allerdings der einzige Kritikpunkt des Films. David Bruckner definiert kein neues Genre mit diesem Streifen. Es ist der typische Wald-Horrorfilm, der allerdings zu überraschen weiß. Die 94 Minuten sind gut investiert &#8211; und das nicht nur für Fans des Genres.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„The Ritual“: Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine klare Empfehlung lautet: Seht Euch den Film an. Ob gruseliger Wald, blutrünstige Hinterwäldler, okkulte Rituale, bedrückende Atmosphäre oder ein übernatürliches Monster, der britische Horrorfilm beinhaltet alle wertvollen Zutaten für einen gelungenen Horror-Cocktail. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rollen wirken authentisch, die Kameraführung ist genial und der Horror perfekt in Szene gesetzt. Der Film eignet sich ideal für einen spannenden Filmabend mit Gruselfaktor. Stellenweise ist „The Ritual“ brutal und beängstigend. Deswegen sollte die Altersfreigabe (ab 16 Jahren) unbedingt berücksichtigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich The Ritual streamen?</h2>



<div data-jw-widget="" data-api-key="LIH4ShBD4RRSFziMlsBsJ5mOffx4uGOK" data-object-type="movie" data-id="tt5638642" data-id-type="imdb" "="">
</div>
<a href="https://www.justwatch.com" target="_blank" rel="noopener" style="font-size:11px; font-family:sans-serif; color:#9f9f9f; text-decoration:none;">
  Powered by JustWatch
</a>



<h3 class="wp-block-heading">Ähnliche Filme wie The Ritual</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>The Ritual</em> bewegt sich an der Schnittstelle von Folk Horror, Survival Thriller und Creature Feature – seine nächsten Verwandten kommen also aus verschiedenen Richtungen. Je nachdem, was euch am meisten gepackt hat, fängt ihr am besten dort an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eden Lake (2008)</strong> — Ein Wochenendausflug eines Paares wird von einer Gruppe zunehmend gewalttätiger Jugendlicher ruiniert. Britisch, brutal und gnadenlos spannend. Teilt mit <em>The Ritual</em> das Gefühl, an einem Ort gefangen zu sein, aus dem es kein Entkommen gibt – und eine Bedrohung, die von mehreren Seiten gleichzeitig kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>The Descent (2005)</strong> — Sechs Frauen erkunden ein unerforschtes Höhlensystem und stoßen auf etwas, das dort nicht sein sollte. Der direkteste Vergleich in Sachen anhaltender, klaustrophobischer Bedrohung und Creature Design. Einer der besten britischen Horrorfilme aller Zeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trollhunter (2010)</strong> — Found Footage, skandinavische Wildnis, uralte Kreaturen aus der nordischen Mythologie. Der tonale Gegenpol zu <em>The Ritual</em> — lakonisch wo dieser beklemmend ist — aber mit demselben mythologischen Fundament. <a href="https://found-footage.com/de/trollhunter/" type="page" id="5123">Zur Kritik</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Exists (2014)</strong> — Nicht dieselbe Mythologie, nicht dasselbe Land, nicht dasselbe Format — <em>Exists</em> ist Found Footage, <em>The Ritual</em> nicht. Aber wer das Gefühl geliebt hat, dass etwas Riesiges und Feindseliges im Wald lauert, der wird hier genauso bedient. Eduardo Sánchez weiß, was er tut. <a href="https://found-footage.com/de/exists/" type="page" id="3517">Zur Kritik</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://found-footage.com/de/kritik-the-ritual-2017/">Filmkritik „The Ritual“ (2017)</a> erschien zuerst auf <a href="https://found-footage.com/de">found-footage.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://found-footage.com/de/kritik-the-ritual-2017/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
