Ähnliche Filme wie The Last House: 11 Filme – genauso so gut (oder besser!)

The Last House

The Last House lebt von drei Dingen: Die Familie ist eingeschlossen, draußen wartet etwas Unbekanntes, und sie muss lange genug durchhalten, um herauszufinden, warum. Wenn dich genau das an dem Film gepackt hat, findest du hier elf Filme mit derselben DNA. Manche sind von der Grundidee her näher dran, andere eher vom Gefühl her — mit dem Widget unten findest du schnell den passenden für deine Stimmung.

Wenn du gerade The Last House gesehen hast und noch Fragen zu den Kreaturen, dem Regen oder dem Ende hast — wir haben eine ausführliche Analyse in unserem Artikel The Last House erklärt veröffentlicht.

Schnellauswahl: Was hat dich an The Last House am meisten gepackt?

A Quiet Place2018Familie ums Überleben
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Bird Box2018Mysteriöse Bedrohung
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The Mist2007Gefangen drinnen
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10 Cloverfield Lane2016Überleben im Bunker
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It Comes at Night2017Isolierte Beklemmung
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Vivarium2019Kein Entkommen
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The Host2006Monster aus Giftmüll
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Annihilation2018Die Natur erobert zurück
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Leave the World Behind2023Kollaps-Horror
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Brick2025Eingemauert
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Arcadian2024Kreaturen der Nacht
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1. A Quiet Place (2018)

A Quiet Place (2018)
A Quiet Place (2018) – © Paramount Pictures Germany

Die Familie Abbott überlebt in einer nahezu lautlosen Welt. Kreaturen ohne Augen, aber mit einem extrem feinen Gehör, jagen nach Geräuschen. Jeder Schritt wird abgewogen. Jedes Geräusch kann tödlich sein. So leben sie schon seit über einem Jahr.

Ähnlich, weil: Dieselbe Grundprämisse — eine Familie, die von einer Bedrohung, mit der man nicht verhandeln kann, in eine Überlebensroutine gezwungen wird, während sie zusieht, wie ihre Kinder in einer unmöglichen Situation aufwachsen. In beiden Filmen sind die technischen Fähigkeiten des Vaters entscheidend fürs Überleben, und beide zeigen häusliche Erfindungsgabe als eine Form von Heldentum.

Der Unterschied: A Quiet Place ist straffer, schneller und unmittelbarer beängstigend. Während The Last House sich über fünf Jahre langsam aufbaut, hält Krasinskis Film die Spannung durchgehend konstant hoch. Das Sounddesign ist außergewöhnlich. Es ist der klarere Film — weniger an Allegorie interessiert, dafür umso mehr daran, dich die ganze Zeit auf der Stuhlkante zu halten.

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2. Bird Box (2018)

Bird Box (2018) Poster

Etwas ist aufgetaucht. Niemand weiß, was es ist. Wer es sieht, stirbt sofort — in den Selbstmord getrieben von dem, was es ihm zeigt. Die Überlebenden vernageln die Fenster, bewegen sich nur im Dunkeln und lernen, sich mit verbundenen Augen durch die Welt zu tasten.

Ähnlich, weil: Die strukturell engste Parallele auf dieser Liste. Eine unerklärliche äußere Bedrohung schließt Menschen ein, die Außenwelt wird tödlich, und das Überleben hängt komplett davon ab, sich an ein neues, ungewolltes Regelwerk anzupassen. Beide Filme liefen bei Netflix, und beide wurden zu riesigen kulturellen Momenten.

Der Unterschied: Bird Box erklärt seine Bedrohung nie — und genau diese Unklarheit ist gleichzeitig seine größte Stärke und sein umstrittenster Punkt. The Last House gibt dir Antworten; Bird Box verweigert sie komplett. Sandra Bullocks Performance trägt den Film genau in den Momenten, in denen das Drehbuch etwas wackelt.

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3. The Mist (2007)

The Mist (2007)

Ein dichter Nebel legt sich über eine kleine Stadt in Maine. Darin verbergen sich Kreaturen. Eine Gruppe von Überlebenden sucht Schutz in einem Supermarkt und merkt schnell, dass nicht nur die Gefahr von draußen ein Problem ist — die Menschen im Inneren sind mindestens genauso gefährlich.

Ähnlich, weil: Confinement-Horror mit einer mysteriösen äußeren Bedrohung und ohne jede Erklärung. Die Kreaturen kommen ohne Vorwarnung, ohne erkennbaren Grund und ohne jeden Hinweis darauf, ob oder wann sie wieder verschwinden. Wie bei The Last House geht es auch hier genauso sehr darum, was eine anhaltende Gefangenschaft mit Menschen macht, wie um das, was draußen wartet.

Der Unterschied: Frank Darabonts Verfilmung des Stephen-King-Stoffs setzt stark auf den menschlichen Horror — religiösen Fanatismus, Herdentrieb und die Geschwindigkeit, mit der Menschen unter Druck jede Vernunft über Bord werfen. Und dann das Ende. Wenn du es noch nicht kennst, geh unvorbereitet rein. Eines der verheerendsten Finale im modernen Horrorfilm.

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4. 10 Cloverfield Lane (2016)

10 Cloverfield Lane (2016)

Michelle wacht nach einem Autounfall in einem unterirdischen Bunker auf. Howard — der Mann, der ihn gebaut hat — erzählt ihr, draußen sei etwas passiert. Etwas Schlimmes. Die Luft sei nicht mehr sicher zu atmen. Sie sei hier drin besser aufgehoben. Vielleicht hat er recht. Vielleicht auch nicht. Sicher ist nur: Sie kann nicht raus, Howard kontrolliert alles, und die Welt da oben könnte genauso schlimm sein, wie er behauptet — oder überhaupt nicht schlimm.

Teil des Cloverfield-Universums — auch wenn er komplett für sich allein funktioniert und du das Original dafür nicht kennen musst.

Ähnlich, weil: Dieselbe Prämisse des Eingeschlossenseins, dieselbe Ungewissheit darüber, was draußen wirklich vor sich geht, und dieselbe schleichende Frage, ob das Überleben drinnen überhaupt ein echtes Überleben ist.

Der Unterschied: Die Bedrohung im Bunker — John Goodmans Howard — ist mindestens so beängstigend wie das, was draußen sein könnte. Ein straff inszenierter Thriller, der sich jede einzelne seiner Wendungen redlich verdient. Mary Elizabeth Winstead ist großartig.

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5. It Comes at Night (2017)

It Comes at Night (2017)

Eine Familie hat sich nach dem Ausbruch von etwas Schrecklichem in einem Haus mitten im Wald eingeschlossen. Sie haben Regeln. Dann taucht eine andere Familie auf, und die Regeln beginnen zu bröckeln.

Ähnlich, weil: Derselbe häusliche Horror des Eingeschlossenseins — eine Familie, die unter extremem Druck zusammenhält, während eine Gefahr von draußen unmögliche Entscheidungen im Inneren erzwingt.

Der Unterschied: Trey Edward Shults hält sich bewusst zurück — man bekommt die Bedrohung nie zu sehen, versteht nie das ganze Bild, und der Film interessiert sich mehr für Paranoia und Trauer als für klassische Genre-Mechanik. Umstritten, aber unvergesslich.

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6. Vivarium (2019)

Vivarium (2019)

Ein Paar besichtigt eine Neubausiedlung und findet nicht mehr hinaus. Jede Straße führt zurück zum selben Haus. Ein Baby taucht auf. Sie sollen es großziehen.

Ähnlich, weil: Der surrealste Eintrag auf dieser Liste — ein Paar, gefangen in einem Ort, den es sich nicht ausgesucht hat, ohne Erklärung und ohne Ausweg, langsam zermürbt von der Unmöglichkeit der eigenen Situation.

Der Unterschied: Vivarium ist seltsamer und allegorischer als The Last House — näher an der Logik eines Albtraums als an klassischem Survival-Horror. Jesse Eisenberg und Imogen Poots sind hervorragend. Der Film wird dich auf eine Art beunruhigen, die du hinterher nicht ganz in Worte fassen kannst.

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7. The Host (2006)

The Host (2006)
© MFA+

Ein mutiertes Wesen steigt aus dem Han-Fluss in Seoul — entstanden durch Chemikalien, die eine US-Militärbasis dort entsorgt hat — und schnappt sich ein junges Mädchen. Ihre chaotische, dysfunktionale Familie macht sich auf die Jagd nach ihm.

Ähnlich, weil: Die Kreatur ist ein direktes Produkt menschlicher Umweltzerstörung — dieselbe Allegorie wie in The Last House, nur hier explizit ausformuliert und mit einem Gesicht versehen. Eine Familie kämpft ums Überleben gegen etwas, das es eigentlich nicht geben dürfte.

Der Unterschied: Bong Joon-ho mischt Töne auf eine Weise, die eigentlich nicht funktionieren sollte und trotzdem funktioniert — Trauer, Komödie, Action, Horror, Satire, alles im selben Film. Eines der großen Creature-Features. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das dringend nachholen.

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8. Annihilation (2018)

Annihilation (2018)

An der Küste ist eine Zone namens der Shimmer aufgetaucht. Alles, was man hineinschickt, verschwindet. Ein fünfköpfiges Frauenteam dringt hinein. Drinnen gelten andere Regeln als draußen.

Ähnlich, weil: Die Natur hat sich einen Raum nach ihren eigenen Regeln zurückerobert, und die Menschen sind darauf überhaupt nicht vorbereitet. Beiden Filmen liegt derselbe Umwelt-Horror zugrunde — etwas Uraltes und Gleichgültiges, das sich gegen die menschliche Anwesenheit durchsetzt.

Der Unterschied: Alex Garlands Film ist kopflastiger und visuell ambitionierter als alles andere auf dieser Liste. Er will dich nicht erschrecken — er will dich aus der Bahn werfen. Einer der wirklich seltsamsten Studiofilme des letzten Jahrzehnts.

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9. Leave the World Behind (2023)

Leave the World Behind (2023)

Eine Familie macht Urlaub in einem gemieteten Haus. Ein Stromausfall. Kein Empfang. Zwei Fremde stehen vor der Tür und behaupten, ihnen gehöre das Haus. Und draußen läuft gerade etwas gewaltig schief mit der Welt.

Ähnlich, weil: Die Zivilisation bricht um eine Familie herum zusammen, die keine Informationen hat und nirgendwo hinkann. Dieselbe schleichende Beklemmung, von Antworten abgeschnitten zu sein, während draußen etwas Katastrophales geschieht.

Der Unterschied: Sam Esmail nutzt die Paranoia des Informationszeitalters — der Horror liegt hier genauso im Nicht-Wissen wie im tatsächlichen Geschehen. Julia Roberts und Mahershala Ali tragen den Film. Ein umstrittenes Ende, aber ein starker Spannungsaufbau.

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10. Brick (2025)

Brick (2025)

Ein Wohnhaus wacht eines Morgens hinter einer undurchdringlichen Ziegelmauer eingeschlossen auf. Keine Erklärung. Kein Ausweg. Die Bewohner — bis eben noch Fremde füreinander — müssen herausfinden, wie sie gemeinsam überleben.

Ähnlich, weil: Die direkteste strukturelle Parallele zu The Last House auf dieser ganzen Liste. Über Nacht eingeschlossen, keine Informationen, kein Ausweg, und ein Gebäude, das gleichzeitig Zuhause und Gefängnis wird. Ebenfalls bei Netflix.

Der Unterschied: Das deutschsprachige Original bringt eine unverkennbar europäische Enge in die Prämisse. Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee sind ausgezeichnet. Straffer und geschlossener als The Last House — keine Kreaturen, nur Mauern.

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11. Arcadian (2024)

Arcadian (2024)
Arcadian (2024) – Courtesy of RLJE Films

Postapokalypse. Ein Vater und seine zwei Teenager-Söhne überleben auf einem abgelegenen Bauernhof. Tagsüber sind sie sicher. Nachts nicht. Die Kreaturen, die nach Einbruch der Dunkelheit jagen, tun das schon seit Jahren.

Ähnlich, weil: Eine Familie, gefangen in einer Überlebensroutine durch eine Kreatur-Bedrohung, die sie sich nicht ausgesucht hat und mit der man nicht verhandeln kann. Der Erfindungsgeist des Vaters hält sie am Leben. Kommt dir bekannt vor?

Der Unterschied: Nicolas Cage in einer überraschend zurückhaltenden Rolle. Der Film ist roher und actionorientierter als The Last House — weniger Allegorie, mehr klassisches Creature-Feature. Das dritte Drittel dreht richtig auf. Bei Shudder verfügbar.

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Auch sehenswert

Diese vier haben es nicht auf die Hauptliste geschafft, teilen aber genug DNA mit The Last House, um deine Zeit wert zu sein.

The Silence (2019)

Blinde Kreaturen, Nachfahren prähistorischer Höhlenbewohner, sind aufgetaucht und jagen nach Geräuschen. Eine Familie versucht, während die Welt um sie herum zusammenbricht, in Sicherheit zu gelangen. Mit Stanley Tucci und Kiernan Shipka. Bei Netflix — im Grunde Bird Box mit einem anderen Sinnesmechanismus, im selben Jahr entstanden.

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Underwater (2020)

Eine Bohrstation am Meeresgrund wird von etwas zerstört. Die Überlebenden müssen über den Meeresboden laufen, um in Sicherheit zu gelangen. Was da draußen in der Dunkelheit wartet, ist uralt, riesig und hat noch nie zuvor Menschen begegnet. Die Mythologie der Hadalzone ist fast identisch mit der aus The Last House — sehenswert direkt im Doppelpack.

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Hidden (2015)

Eine Familie lebt seit Monaten in einem unterirdischen Bunker, nachdem oben etwas passiert ist. Die Vorräte werden knapp. Etwas kreist um sie herum. Mit Alexander Skarsgård und Andrea Riseborough. Zu Unrecht wenig beachtet — einer der dichtesten Confinement-Horrorfilme des Jahrzehnts.

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The Martian (2015)

Ein Astronaut wird nach einem Sturm allein auf dem Mars zurückgelassen, als seine Crew evakuiert. Keine Rettung in Sicht. Begrenzte Vorräte. Er ist Botaniker — also beginnt er, Kartoffeln anzubauen. Kein Horrorfilm, kein Creature-Feature, aber der Film, der dem „Überleben durch Erfindungsgeist“-Kern von The Last House am nächsten kommt. Jason würde Mark Watney sofort wiedererkennen.

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